C.A. Ramirez & Tito Wun – Plums

Die beiden Kölner Schergen, gelegentlichen DJ Partner und Stecken-Legenden (Kölnern und darüber hinaus sicherlich ein Begriff!) C.A.Ramirez & Tito Wun (aka Twit One) haben für ihre gerade auf Money §ex Records erschienene 7inch für das Stück „Plums“ ein Video gedreht, das Ramirez bei einer irre gefilterten Radtour durch die Kölner Veedel zeigt. Sicherlich dem Twit Uno’schen Humor geschuldet ist der nonchalante Abgang des Videos mit einem Verweis auf die Produktionsfirma „Black Condor“, die auch künftige Schandtaten verspricht.

Das Stück „Plums“ selbst datiert offenbar aus einer gemeinsamen Aufnahme aus dem alten Jahrtausend, die jetzt auf einer verschollen geglaubten Minidisc wieder aufgetaucht ist:

Am Ende des Jahres 1999, als große Teile der Weltbevölkerung glaubten, dass sämtliche elektronischen Geräte ihren Geist aufgeben werden, haben C.A.Ramirez & Tito Wun nochmal ihre Sampler und Synthesizer angeworfen und beim letzten Vollmond im Dezember 99 diese beiden Tracks produziert. Nach 17 Jahren ist jetzt die mit Plums/DingDongDitch beschriftete Minidisc wieder aufgetaucht und fand so ihren Weg auf die brandneue M$ 7″.

Für die Zukunft hoffen wir, dass weitere Dats, Ziplaufwerke, Minidiscs oder andere Formatträger auftauchen und veröffentlichungswürdiges Material enthalten. Während Twit One mit seinem rasanten Releaseoutput keine Wünsche offen lässt, handelt es sich bei C.A. Ramirez um die erste Veröffentlichung seit seiner Beteiligung am Disco und Deep-House-Label „Sin & Soul Records“. Hoffen wir also auf mehr!

Urban Homes – Jams

Gute drei Jahre nach „Aurora“ veröffentlichen die verehrten Köln/Berliner/Exiler von Urban Homes ihre Nachfolgeplatte. „Jams“ (Der Titel ist eine amtliche Ansage!) erscheint am 18. November 2016 wieder über Altin Village & Mine und kann in Kürze als limitierte Coloured-2LP-Edition über die Labelwebsite geordert werden. Einen ersten Vorgeschmack auf „Jams“ liefert das heute erschienene Vorabvideo, das den Entstehungsprozess der letzten Jahre in komprimierten zwei Minuten (Zitat: „The past three years in a nutshell“) zusammenfasst und erste vielsversprechende Eindrücke des kosmischen Krauthouseuniversums der Band liefert. More to come!

Scott Young – No Return To The Jive

Scott Young - No Return To The Jive

Einer meiner bisherigen Favoriten aus der Housekiste anno 2016 ist Scott Young’s „No return to the jive“. Ein brachialer, rotziger und übersteuerter Track mit einem unverzüglich fesselndem Groove, der zum Ende des Tracks gekonnt ausfädelt und überraschend das Weite sucht. Disco House par excellence, gerade erschienen auf Discos Capablanca. Get it while it’s hot!

Scott Young’s most powerful and personal (he was actually homeless at the time of recording the title track in Berlin) effort to date. No return to the Jive disintegrates a familiar groove into digital detritus, burning down the house (genre) in the process. Homeless‘ disco dub is mutant and sticky, and already a hit at the best kitchen after parties. Hobo Art by Capablanca & Young. Weirdo magick.

https://www.facebook.com/DiscosCapablanca/

Backstein Ballett – A mixtape for backstein ruˈlɛt

Backstein Ballett

Auf Anfrage von Hubert Daviz, der mittlerweile in Eigenregie sein Label Backstein ruˈlɛt an den Start bringt und bereits erste Schätzchen veröffentlicht hat und andere bald folgen lässt, habe ich ein Mixtape zusammengestellt, das einige meiner Hörgewohnheiten darstellt, andererseits lediglich der einzigen Anforderung Folge leistet: „Hauptsache das wird son mix den man sich immer und immer wieder anhören kann“. Gesagt, getan. Backstein Ballett folgt hoffentlich dieser Prämisse und kann sich auf dem Backstein’schen Mixcloud-Account immer wieder angehört werden. Empfehlenswert sind hier auch alle weiteren Mixe, die hier bereits zusammengestellt worden sind von Robert Winter, knowsum und Maxim Erratum.

Tracklist auf Anfrage. Enjoy!

Gin & Juice / 12.03.2016 / Coco Schmitz

Gin & Juice / 12.03.2016 / Coco Schmitz

Wir können es kaum erwarten. Was sich aus der Schnapsidee aus der gemeinsamen Zuneigung für Neunzigerschmonzetten mit dem Stempel R&B zu einer ernsthaften Party im Jahre 2012 entwickelte, wurde zu einem der schönsten, intensivsten, stimmungsvollsten und erinnerungswürdigsten Nächte überhaupt. Die erste Gin & Juice. Zwei weitere folgten. Dann drei Jahre Pause. Vier Jahre später wird es wieder Zeit. Denn wir haben wieder Lust. Und wir wollen mit euch feiern. Wieder im Coco Schmitz. Wieder die ganze Nacht. Wieder von Aaliyah und Adina zu Brandy & Badu, weiter zu Destiny’s Child und Groove Theory, Mase, Missy und Monica, Robert, Tweet, Timbo, The-Dream, TLC und und und. Wir hoffen ihr seid dabei!

12.03.2016 / Coco Schmitz / Aachener Straße 28, 50674 Köln, 5 Euro.
https://www.facebook.com/events/1754724401427352/

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Pet Shop Boys – The Pop Kids

Pet Shop Boys - The Pop Kids

Ich weiß noch wie ich als 11jähriger 1992 im WOM am Neumarkt in Köln vor dem Plattenregal stand und mich mindestens eine Stunde lang gewunden habe, meine hart ersparten D-Mark (immerhin 8,99) in die reduzierte „Behaviour“-Platte der Pet Shop Boys zu investieren. Schließlich habe ich es getan. Meine erste LP. Was für ein Gefühl. Über 20 Jahre später lassen die Pet Shop Boys mit ihrem neuen Song „The Pop Kids“ dieses Gefühl der ersten Faszinationsphase für das Phänomen POP wieder wach werden. Das konnte ohnehin eh niemand besser als sie. Am ersten April erscheint deren neues Album „Super“. Name ist Programm. Ich freue mich drauf! Continue reading „Pet Shop Boys – The Pop Kids“

Future Times Holiday Party 2015

Future Times Holiday Party 2015

Jedes Jahr eine Konstante: Die Future Times Holiday Party im heimischen Washington, zu der die Gastgeber um die Beautiful Swimmers und Protect-U auch noch befreundete Acts zum gemeinsamen Glühweinschwoof einladen. Im letzten Jahr dabei: Jack J von Mood Hut. Die 4stündige Sause wurde jetzt bei Soundcloud hochgeladen. Es gilt: un(g)ehörte Empfehlung!

Caldera – Meshugge

Caldera - Meshugge

Als eine der ersten besonderen Platten des neuen Jahres 2016 ist mir Caldera’s „Meshugge“ besonders ins Augenmerk gerückt. Auf einer mit dem mir ebenfalls unbekannten Produzenten Skuffface veröffentlichten Split-EP auf dem Label Riviera Club scheppert der düstere Groove wortgemäß geistesgestört wie mechanisch vor sich hin. Dazu dieses bewusst dreckig und düster bis unverständlich gesetzte Vocalsample, das diesen besonderen Reiz verspürt. Wie hieß es schon bei DJ Sneak damals: verstörte Rhythmen, so hab ich es gern.

http://www.discogs.com/Skuffface-Caldera-RIV-001/release/7981591
https://soundcloud.com/caldera-caldera
https://www.facebook.com/calderamusik/